Heinze Klimafestival 2025
Klare Worte, Mut zur Veränderung: praxisnah und lösungsorientiert für die Bauwende.
Zwei intensive Tage beim Heinze Klimafestival liegen hinter uns – voller Inspiration, Austausch und Klarheit: Die Transformation im Bauwesen ist in vollem Gange. Und sie braucht neue Denkmuster, ehrliche Dialoge und vor allem eins – Ganzheitlichkeit.
“Der kritische Blick auf CO₂ allein reicht nicht.”
In einer der Panel-Diskussionen hat Philipp Liebhold (Technische Projektentwicklung für zirkuläres Bauen bei Sustina) einen wichtigen Impuls gesetzt:
„Wir konzentrieren uns häufig zu stark auf CO₂-Äquivalente. Dabei dürfen wir die planetaren Grenzen nicht vergessen: Ressourcenkrise, Biodiversitätskrise sind oft kritischer als Treibhausgase. Eine gute CO₂-Bilanz allein reicht nicht, wenn das Projekt Ressourcen verschwendet oder die Biodiversität gefährdet.
Sein Appell:
“Öffnet das Feld, denkt ganzheitlich, und lasst uns gemeinsam möglichst wirksame Bewertungsparameter entwickeln, die wir flächendeckend brauchen.“
Und damit spricht er uns als Sustina aus dem Herzen. Für uns bedeutet nachhaltige Quartiersentwicklung: nicht nur Klimagasemissionen reduzieren – sondern Werte schaffen, erhalten und regenerativ wirtschaften.
Besonders erfreulich: Der Cradle-to-Cradle-Ansatz war auf dem Festival mehrfach Thema – ein deutliches Signal für zirkuläres Denken im Mainstream.
Danke
an alle, die die Bauwende aktiv gestalten. Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein – und über den Austausch mit so vielen engagierten Menschen, die denken und handeln.









