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Was entwickelt sich in Dilldorf?

Von:  
Sinah Iskuhi Kramer
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Kommunikation & Design

Diese Frage stand im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung zum Wohnquartier Deilegrund am 25. Februar 2026 im Gemeindeheim St. Josef in Essen-Kupferdreh.


Rund 80 Anwohnende und Interessierte kamen zusammen, um mehr über das geplante Wohnquartier zu erfahren und Fragen zu stellen.


Sustina Vorstand Fabian Bergfort und Essener AWO Vorstand Oliver Kern gaben Überblick über die Planung und stellten das Quartierskonzept vor.

Das Wohnquartier soll ein Ort werden, der von Menschen gestaltet wird – von Bewohnenden, die Verantwortung für Gemeinschaft übernehmen möchten.

Geplant sind 123 Wohnungen in Holzhybridbauweise, rund 80 % davon öffentlich gefördert. Neben der Sustina AG engagieren sich im Gesamtkonzept auch die AWO Essen und das Integrationsmodell Essen e.V., um im Quartier vielfältige Wohnformen zu ermöglichen – generationenübergreifend und inklusiv.

Für uns alle war der Abend eine Gelegenheit, diese zentralen Werte und Ansätze des Konzepts Deilegrund der Nachbarschaft in Kupferdreh näherzubringen. Die Informationsveranstaltung war deshalb ein wichtiger Schritt, um über das Projekt zu informieren und zugleich die Perspektiven, Sorgen und Bedürfnisse der Nachbarschaft kennenzulernen. Der Abend war für uns ebenso aufschlussreich wie für die Bürgerinnen und Bürger, die den Weg ins Gemeindeheim gefunden haben.

Neben nachvollziehbaren Sorgen über mögliche Belastungen während der Bauphase – etwa durch Baustellenverkehr – wurde auch die Parksituation im Ort intensiv diskutiert. Gemeinsam mit direkten Nachbar*innen konnten erste Lösungen besprochen werden, die Rücksicht auf die Nachbarschaft nehmen. Der Bau in Holzhybridbauweise sowie der Einsatz modularer Bauteile aus Vorfertigung tragen dazu bei, die Bauphase möglichst effizient zu gestalten und Belastungen zu reduzieren.

Ein wichtiger Punkt war außerdem die geplante Quartiersgarage, die langfristig zur Entlastung der Parksituation in der Straße beitragen soll. Stellplätze sind im Umfeld knapp, sodass das Quartier perspektivisch auch für Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft Entlastung schaffen kann.

Quartierskonzept Deilegrund

Für viele Interessierte, die sich ein zukünftiges Leben im Deilegrund vorstellen können, spielten vor allem die gemeinschaftlichen Räume im Quartier eine zentrale Rolle. Werkstätten, Treffpunkte und ein Quartierscafé sollen Orte schaffen, an denen Nachbarschaft entstehen kann: für Reparaturtreffs, gemeinsames Kaffeetrinken oder kleine Feste.  

Das Konzept der AWO Essen ist sehr überzeugend. Als Betreiberin wird sie die gemeinschaftlichen Strukturen im Quartier begleiten. Die AWO stellte vor, dass eine Fachkraft direkt im Quartier tätig sein wird und sich unter anderem um die Organisation und Begleitung der gemeinschaftlichen Räume kümmern soll. Für Bewohnende und Nachbarschaft entsteht so eine feste Ansprechperson vor Ort.


Interesse an Wohnungen ist groß

Beim Infoabend zeigte sich deutlich, wie groß das Interesse an Wohnraum ist und wie sehr die Menschen auch die baulichen und planerischen Qualitäten des Projekts beschäftigen. Fragen aus dem Publikum bezogen sich unter anderem auf die Holzbauweise, Materialien wie Fußböden und Fensterrahmen sowie auf Energiekonzepte und mögliche Nebenkosten.

Die Präsentation ging anschließend in eine Fragerunde über. Die Gespräche setzten sich danach in kleineren Gruppen fort. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich persönlich mit dem Projektteam auszutauschen.

Der Abend hat gezeigt, dass das Wohnquartier Deilegrund die Menschen schon jetzt bewegt. Wir freuen uns daher sehr über die positiven Rückmeldungen und über Interesse der Menschen, die sich ihr zukünftiges Zuhause im Deilegrund vorstellen können.

Mehr zum Projekt

www.deilegrund.de.

Team Deilegrund: Sustina, AWO & IM